Duplikation: Warum drei Partner wohl nicht reichen

Kennst Du Sprüche wie: “Du brauchst nur drei Leute, die das gleiche machen wie Du und die jeweils wieder drei Leute und so weiter und Dein Business wird riesig werden!” Hm… ganz so einfach ist das nicht. Warum erfährst Du in diesem Artikel.

Die Macht der Duplikation

Network Marketing lebt von der Duplikation, d.h. Du machst das Gleiche wie Dein Sponsor. Dein Team macht das gleiche wie Du und so weiter. So entsteht im Laufe der Zeit angeblich eine große und erfolgreiche Vertriebsstruktur. Das nennt man Duplikation. Im Network-Marketing / MLM ist Duplikation ein wichtiger Baustein. Nach dem Motto: “Mach genau das nach, was erfolgreiche Menschen bereits vor Dir gemacht haben und Du wirst genauso erfolgreich werden. Lerne Deinen eigenen Partnern, ebenso das gleiche zu machen und auch Sie werden erfolgreich.”
Theoretisch kannst Du Dir damit ein gut funktionierendes Business aufbauen. Du verdienst gut, weil Du erfolgreiche Strategien anwendest und weil Du an den Erfolgen Deines Teams auch mitverdienst. Theoretisch!

Nachfolgend ein Beispiel, wie man so etwas (schön)rechnen kann:
Angenommen, Du machst im Monat drei Verkäufe zu je 100 €. Du verdienst je Verkauf 20 €. Das sind dann 60€ Verdienst.
Dein First-Line Team besteht aus drei Partnern oder Partnerinnen, die ebenso 3 x 100€ Umsatz machen. Von deren Umsätzen erhältst Du jeweils 15€. Ergibt 3 Partner x 3 Verkäufe x 15€ = 135€ für Dich. Die wiederum haben sich ebenfalls jeweils wieder ein 3-köpfiges Team aufgebaut, die hier in diesem Beispiel wieder jeweils wieder 3 x 100€ Umsatz machen. Aus diesen Umsätzen herältst Du z.B. jeweils 10€. Ergibt 3 x 3 Partner x 3 Verkäufe x 10€ = 270€ für Dich.
Zusammen hättest Du also einen Verdienst von 465€. Spielt man das noch ein bisschen weiter und geht davon aus, dass Du in der vierten Ebene 5 € je Verkauf erhältst, so wären es insgesamt für Dich schon 870€. Soweit die Theorie.

Warum Duplikation meist nicht so einfach ist

Network-Marketing ist ein Geschäft von Menschen für Menschen. Und jeder Mensch tickt anders. Darum ist nicht jede Person gleich gut geeignet, ein Business aufzubauen. Das beginnt schon mit den Zielen einzelner.
Während Du vielleicht dabei bist, Dir ein Big-Business zu schaffen, kann es sein, dass Du Partner findest, die ganz andere Ziele haben. Vielleicht geht es einzelnen nur darum, ein bisschen dazuzuverdienen. Oder es geht nur darum, an den Eigenumsätzen und evtl. den Umsätzen aus der Familie oder dem Freundeskeis zu partizipieren.
Manche Teams sind sehr freundschaftlich organisiert. Da tummeln sich gerne mal Partner, welche gerne mit anderen Teammitgliedern an den Events teilnehmen, und die Gesellschaft der anderen genießen, aber eigentlich nicht wirklich gerne verkaufen.
Auch sind nicht alle Teammitglieder willens oder geeignet, ein eigenes Team aufzubauen. Ja und dann sollte man bedenken, dass so eine Teamstruktur kein starres Gebilde ist. Es kommen nicht nur neue Partner hinzu, sondern es werden wohl auch bestehende Partner inaktiv.

Resultat ist, dass in der Theorie solche Beispielrechnungen wie oben gut funktionieren. In der Praxis hingegen sind derlei Strukturen meist weit unregelmäßiger strukturiert. Es gibt Teampartner, die keinen einzigen Partner eingeschrieben haben, andere haben mehrere, wovon vielleicht nur die Hälfte aktiv ist etc.

So eine Teamstruktur ist also ein “lebendiges” Konstrukt. Mit kommen und gehen etc. Diese am Laufen zu halten oder gar auszubauen erfordert laufend Einsatz.

Was sind Deine Erfahrungen? Schreibe es in die Kommentare.

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